Die Ankündigung der Zerstörung des Tempels
Jesus und seine Jünger saßen auf dem Ölberg, einem Ort von ruhiger Erhabenheit, als sich eine tief philosophische und spirituelle Diskussion entsponn.
Petrus, Jakobus, Johannes und Andreas, vertraute Gefährten auf seiner irdischen Reise, trugen die brennende Frage im Herzen: „Meister, wann wird es sein? Was wird das Zeichen sein, dass sich alles erfüllt?“ In seiner Weisheit warnte Jesus sie eindringlich: „Lasst euch von niemandem in die Irre führen!“ Denn er wusste, dass viele kommen würden, ihre Stimme zu heben und in seinem Namen zu sprechen, und viele würden verführt und in die Irre geleitet.Jesus sprach weiterhin von Kriegen und Gerüchten über Kriege, Ereignissen, die Angst erwecken könnten, doch er beschwichtigte seine Jünger: „Das muss geschehen, aber es ist noch nicht das Ende.“ Diese prophetische Stimme malte das Bild eines Konflikts, wo Nationen gegen Nationen und Königreiche gegeneinander aufstehen würden.
Erdbeben und Hungersnöte würden viele Orte heimsuchen – doch diese seien nur der Anfang der Geburtswehen.In einem Akt der Vorbereitung und Vorsicht forderte Jesus seine Jünger auf, acht zu geben. Sie würden um seines Namens willen vor Gerichte geführt, in Synagogen gepeinigt und müssten vor Statthaltern und Königen Zeugnis ablegen. Diese Prüfungen würden nicht nur ein Zeichen der Zeit sein, sondern auch eine Feuerprobe ihres Glaubens, die Wahrheit für alle sichtbar entblößend.In einem letzten prophetischen Atemzug sprach Jesus über die bevorstehende Zerstörung des prächtigen Tempels von Jerusalem, ein weiteres Zeichen der herannahenden Zeitenwende.
Er ermahnte sie, nicht in Furcht und Verzweiflung zu verfallen, sondern sich in Geduld und Vertrauen auf Gott zu üben. Der rechten Stunde wird die Vollendung kommen.Jesus hinterließ dieses Vermächtnis als Anker für stürmische Zeiten, als Mahnung und Ermutigung zugleich. Der Glaube, der sie durch diese Wirren führte, war fest begründet in der Hoffnung auf das Versprechen des Reiches Gottes, das eines Tages in voller Herrlichkeit enthüllt werden würde.
Zuerst und vor allem muss die Botschaft des Evangeliums allen Nationen verkündet werden.
In Zeiten der Prüfung und Herausforderung, wenn du vor Autoritäten gebracht und bedrängt wirst, brauchst du dir keine Sorgen machen, welche Worte du wählen sollst. In diesen Momenten wird dir die richtige Eingebung zuteilwerden. Es ist der Heilige Geist, der durch dich sprechen wird. In Zeiten der Dunkelheit kann es vorkommen, dass die engsten Beziehungen auf die Probe gestellt werden.
Brüder könnten Brüder verraten, Eltern ihre Kinder, und Kinder rebellieren gegen ihre Eltern und Handlungen vollziehen, die unvorstellbar erscheinen. Um meines Namens willen werdet ihr auf Widerstand und Ablehnung stoßen...Doch derjenige, der bis zum Ende in seiner Treue verharrt, wird die Erlösung finden.


