Projekt des Monates - April 2026

Das Projekt des Monats: Frankfurter Tafel Die Frankfurter Tafel ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie Menschen zusammenkommen, um anderen zu helfen. Jeden Freitag verwandelt sich die Katholische Kirche in Bergen Enkheim in einen Ort der Hoffnung und Unterstützung. Dank der großzügigen Bereitstellung von Platz durch die Gemeinde kann die Tafel ihre wichtige Arbeit fortsetzen: Die Verteilung von Lebensmitteln an Bedürftige.

Die Freiwilligen der Frankfurter Tafel arbeiten unermüdlich daran, überschüssige Lebensmittel zu sammeln und an Menschen weiterzugeben, die sie dringend benötigen. Es ist eine großartige Initiative, die nicht nur den Hunger lindert, sondern auch Lebensmittelverschwendung reduziert. Die Dankbarkeit der Empfänger und die strahlenden Gesichter der Helfer zeigen, wie wichtig solche Projekte sind.

Ein großes Dankeschön geht an die Gemeinde Heilig Kreuz, die mit ihrer Unterstützung einen wesentlichen Beitrag leistet. Ohne ihren Einsatz wäre es nicht möglich, Woche für Woche so vielen Menschen zu helfen. Die Zusammenarbeit zwischen der Frankfurter Tafel und der Gemeinde ist ein inspirierendes Beispiel dafür, wie Gemeinschaften gemeinsam einen Unterschied machen können. Lasst uns weiterhin solche Projekte unterstützen und gemeinsam eine bessere Zukunft gestalten!

Ein Ort, der Herzen öffnet

Frankfurter Tafel in der Katholischen Kirche Bergen-Enkheim

Würde, Begegnung und unermüdlicher Einsatz – hier wird Gemeinschaft spürbar.

Ein Zuhause für die Tafel – ein Gewinn für alle - Seit einigen Wochen hat die Frankfurter Tafel in der katholischen Kirche in Bergen-Enkheim einen neuen Platz gefunden – einen Ort, der viel mehr ist als eine Lebensmittelausgabe. Was mit der Suche nach einem geeigneten Raum begann, entpuppte sich als wahrer Glücksfall: Die Kirche öffnete nicht nur ihre Türen, sondern schenkte der Tafel eine Atmosphäre der Geborgenheit, des Respekts und der menschlichen Wärme. Hier, in den ehrwürdigen Mauern mit hellem, freundlichem Gemeindesaal, kommen Menschen zusammen, die auf dieses Angebot angewiesen sind, um ihren Lebensunterhalt zu sichern – und sie werden mit einer Würde empfangen, die jeden Besuch zu etwas Besonderem macht.

„Ein Platz, an dem nicht die Not zählt, sondern die Begegnung. Jeder Gast wird willkommen geheißen, jeder Helfer gibt sein Bestes mit ganzem Herzen.“

Die langen Schlangen vor der Tür, die früher mitunter ein Gefühl der Unsichtbarkeit brachten, sind einer erwartungsvollen Gemeinschaft gewichen. Im geschützten Rahmen der Kirche werden Lebensmittel nicht einfach „ausgegeben“ – sie werden mit einem persönlichen Wort überreicht. Die Gäste spüren: Hier sind sie gesehen, hier sind sie willkommen.

Von 10 bis 12 Uhr: Das Herzstück der Vorbereitung - Schon ab 10 Uhr morgens verwandelt sich der Gemeindesaal in ein lebendiges Zentrum voller Hingabe. Während draußen noch die Stille des Stadtteils liegt, packen die freiwilligen Helfer mit unendlicher Sorgfalt an. Sie sortieren frische Spenden, prüfen jede Lieferung auf Qualität und arrangieren Obst, Gemüse und Brot so ansprechend, als bereiteten sie einen Festtisch vor. Aus einfachen Kartons werden liebevoll gestaltete Körbe, der Raum wird mit einer stillen, festlichen Atmosphäre gefüllt – ein Ausdruck tiefer Wertschätzung gegenüber den Gästen.

„Es ist unser Herzensanliegen, dass jeder, der um 12 Uhr durch die Tür kommt, sich willkommen und geborgen fühlt. Die zwei Stunden Vorbereitung sind für uns eine Freude, kein Aufwand.“ – Einer der Ehrenamtlichen
Pünktlich um 12 Uhr mittags öffnen sich dann die Türen. Für die Besucher beginnt ein Moment der Ruhe und des Vertrauens. Viele von ihnen wissen inzwischen: Hinter den Kulissen haben engagierte Nachbarn, Rentner, Mütter und Väter alles mit größter Sorgfalt vorbereitet. Das schafft eine Verbindung, die über das Materielle hinausgeht.

Unermüdliche Helfer – Das leuchtende Herz der Tafel - Was dieses neue Kapitel so besonders macht, sind die freiwilligen Helfer. Ihre positive Bereitschaft, ihre Energie und ihre gelebte Nächstenliebe sind schlicht überwältigend. Sie kommen aus dem Stadtteil, kennen viele Gäste mit Namen und gehen auf jede einzelne Person ein. Da ist der Rentner, der seine neu gewonnene Freiheit nutzt, um anderen etwas zurückzugeben – er ist oft der Erste, der um 10 Uhr die Schlüssel in der Hand hält. Da ist die junge Mutter, die nach der Kita-Bringung ihre freien Stunden opfert, weil sie die Solidarität in Bergen-Enkheim stärken möchte. Und da sind die Nachbarn, die sich früher nur flüchtig kannten und nun Seite an Seite stehen, Kisten tragen, lachen und füreinander da sind.

Gelebte Erfahrung - Ehemaliger Berufstätiger, heute Herz & Seele bei der Sortierung – seine positive Ausstrahlung steckt alle an.

Engagement aus Überzeugung - Junge Mütter, die nach der Familienzeit beweisen: Zusammenhalt kennt keine Uhrzeit.

Nachbarschaft wird Familie - Gemeinsam schaffen sie eine Atmosphäre, in der Hilfe zur Herzenssache wird.

Ihre positive Grundhaltung ist ansteckend. Sie schaffen es, in diesem kleinen Kosmos der Kirche eine Umgebung zu etablieren, in der nicht die Not, sondern die Gemeinschaft im Vordergrund steht. Sie hören zu, wenn jemand ein offenes Ohr braucht, haben einen Blick für ältere Damen, die Hilfe beim Tragen benötigen, und zaubern mit ihrer Freundlichkeit echte Glücksmomente in den Alltag der Menschen. Für viele Gäste ist der Besuch inzwischen nicht mehr nur die Sicherung des Lebensunterhalts, sondern ein sozialer Anker – ein Termin, auf den sie sich freuen, weil sie wissen: „Ab 10 Uhr wird für mich gedacht, ab 12 Uhr bin ich zuhause.“