Die Bergpredigt ist eine zentrale Lehrrede Jesu Ch
Liebe Freunde in Christus,
wenn wir die mahnenden, aber zugleich tröstenden Worte Jesu aus der Bergpredigt betrachten, so erkennen wir, dass sie nicht nur für die damalige Zeit von Bedeutung waren, sondern auch für unser heutiges Leben im Hier und Jetzt wegweisende Impulse geben. Diese wortgewaltige Rede unseres Herrn und Erlösers fordert uns heraus, unser Leben radikal nach Gottes heiligem Willen auszurichten.
Jesus beginnt seine Predigt mit den seligpreisenden Worten: "Selig sind, die da geistlich arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich. Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden. Selig sind die Sanftmütigen; denn sie werden das Erdreich besitzen. Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden. Selig sind die Barmherzigen; denn sie werden Barmherzigkeit erlangen. Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen. Selig sind die Friedfertigen; denn sie werden Gottes Kinder heißen. Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihrer ist das Himmelreich." (Matthäus 5,3-10)
In diesen Seligpreisungen offenbart sich das Wesen des Reiches Gottes. Jesus stellt all jene selig, die in den Augen der Welt als schwach, unterlegen oder unwürdig gelten. Doch in Gottes Augen sind sie die Reichen, die Gesegneten, die Geliebten. Denn Gott schenkt ihnen sein Himmelreich, seinen Trost, seine Barmherzigkeit und seine Gnade.
Liebe Freunde, Jesus ruft uns dazu auf, unser Leben radikal nach Gottes Willen auszurichten. Er zeigt uns, dass wahrer Reichtum nicht im Äußeren, sondern in der Haltung unseres Herzens liegt. "Selig sind, die da geistlich arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich", sagt er. Damit ermutigt er uns, demütig und bescheiden zu sein - nicht aus Schwäche, sondern aus der Stärke des kindlichen Vertrauens in Gott.
Gerade in einer Gesellschaft, die so sehr auf Leistung, Konsum und Selbstdarstellung ausgerichtet ist, können wir von dieser Haltung der geistlichen Armut lernen. Lasst uns unsere Identität nicht an äußeren Dingen festmachen, sondern an der bedingungslosen Liebe und Gnade unseres himmlischen Vaters. Dann werden wir frei, uns ganz auf das wahrhaft Wesentliche zu konzentrieren und unser Herz für Gottes Wirken zu öffnen.
Ebenso herausfordernd sind Jesu Worte an die Trauernden und Verfolgten: "Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden" und "Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihrer ist das Himmelreich." In einer Welt voller Schmerz, Ungerechtigkeit und Leid können diese Zusagen wie ein Rettungsanker sein, an dem wir uns festhalten können.
Liebe Freunde, wir leben in einer Zeit, die von unzähligen Krisen, Kriegen und Spaltungen geprägt ist. Viele Menschen leiden, fühlen sich allein und verzweifeln angesichts der gewaltigen Herausforderungen unserer Tage. Umso wichtiger ist es, dass wir als Christinnen und Christen Hoffnung und Trost vermitteln - durch unser aufrichtiges Mitgefühl, unsere praktische Solidarität und unser beharrliches, prophetisches Eintreten für Gottes Gerechtigkeit.
Jesus verspricht denen Gottes besonderen Segen, die Barmherzigkeit, Friedfertigkeit und Reinheit des Herzens leben. Das ist eine klare Absage an Egoismus, Rücksichtslosigkeit und moralische Kompromisse. Stattdessen ruft er uns dazu auf, einander mit Vergebungsbereitschaft, Gewaltlosigkeit und Integrität zu begegnen.
Wie sehr bräuchte unsere Welt heute solche Christinnen und Christen, die nicht nur fromme Worte sprechen, sondern diese Haltungen konsequent im Alltag verwirklichen! Lasst uns mutig vorangehen und Gottes Reich der Liebe, Gerechtigkeit und Versöhnung mitten unter den Menschen auferbauen.
Liebe Freunde, die Bergpredigt ist eine bleibende Herausforderung an uns. Sie konfrontiert uns unmissverständlich mit Gottes heiligen Maßstäben und fordert uns heraus, unser Leben radikal danach auszurichten. Doch zugleich schenkt sie uns die Verheißung, dass Gott selbst uns begleitet und stärkt. Jesus verspricht uns: "Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan." (Matthäus 7,7)
Wenn wir als Christinnen und Christen "Dein Reich komme" beten, dann rufen wir danach, dass Gottes Herrschaft in dieser Welt Wirklichkeit wird - durch unser eigenes Denken, Reden und Handeln. Lasst uns also nicht nur WorLiebe Freunde in Christus,
wenn wir als Christinnen und Christen "Dein Reich komme" beten, dann rufen wir danach, dass Gottes Herrschaft in dieser Welt Wirklichkeit wird - durch unser eigenes Denken, Reden und Handeln. Lasst uns also nicht nur Worte sprechen, sondern diese Botschaft in die Tat umsetzen. Gemeinsam können wir etwas bewirken - in unseren Familien, Gemeinden und in der Gesellschaft.
Jesus zeigt uns konkrete Wege, wie wir dazu beitragen können: "Liebet eure Feinde und bittet für die, die euch verfolgen, auf dass ihr Kinder seid eures Vaters im Himmel." (Matthäus 5,44-45) Statt Hass mit Hass zu vergelten, sollen wir Vergebung und Liebe schenken. Statt Gewalt anzuwenden, sollen wir Gewaltlosigkeit und Sanftmut üben.
Diese Botschaft mag uns manchmal schwer fallen. Doch Jesus weiß, dass wir aus eigener Kraft dazu nicht in der Lage sind. Deshalb verheißt er uns: "Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan." (Matthäus 7,7) Gott selbst wird uns beistehen, wenn wir uns vertrauensvoll an ihn wenden.
Lasst uns also Salz und Licht für diese Welt sein und Gottes Reich der Liebe, Gerechtigkeit und Versöhnung mitten unter den Menschen aufbauen helfen. Dann werden wir wahrlich Kinder unseres himmlischen Vaters sein. Denn der Glaube, den Jesus uns schenkt, ist keine private Sache, sondern hat Auswirkungen auf alle Lebensbereiche.
Liebe Freunde, die Bergpredigt ist ein prophetischer Ruf, der uns auch heute noch angeht. Lasst uns also mutig aufbrechen und unser Leben radikal nach Gottes Willen ausrichten. Dann werden wir die Fülle des Lebens erfahren, die Gott für uns bereithält.
Jesu Worte fordern uns heraus, über uns selbst hinauszuwachsen und Gottes Vision für diese Welt zu verwirklichen. Es mag Opfer und Verzicht von uns fordern, doch am Ende erwartet uns die Seligpreisung, die Jesus verheißt: "Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden."
So lasst uns gemeinsam beten und Gott um Kraft bitten: "Unser Vater im Himmel, dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden." Möge Gott uns die Gnade schenken, dieser Berufung treu zu bleiben. Amen.
Liebe Freunde, die Bergpredigt ist mehr als nur eine Sammlung frommer Lehren - sie ist ein prophetischer Ruf an uns, unser Leben radikal nach Gottes Maßstäben auszurichten. Jesus lädt uns ein, unseren Blick über das Oberflächliche hinaus zu weiten und Gottes Reich der Liebe, Gerechtigkeit und Versöhnung Gestalt werden zu lassen.
Wie leicht verfallen wir doch oft in ein oberflächliches Christentum, das sich in frommen Worten erschöpft, ohne dass wir unsere Haltungen und unser Handeln danach ausrichten. Doch Jesus fordert von uns mehr: Er will, dass wir Salz und Licht für diese Welt sind - authentische Zeugen seiner Botschaft, die Hoffnung und Heilung in eine leidvolle Welt bringen.
Liebe Freunde, lasst uns also mutig aufbrechen und unsere Komfortzone verlassen. Lasst uns Gottes Liebe und Gerechtigkeit nicht für uns selbst behalten, sondern sie hinausträgen in unsere Familien, Gemeinden und in die Gesellschaft. Lasst uns Barmherzigkeit üben, Frieden stiften und unseren Hunger und Durst nach dem Guten stillen.
Dabei werden wir sicher auch auf Widerstand und Verfolgung stoßen. Doch Jesus verheißt uns: "Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihrer ist das Himmelreich." (Matthäus 5,10) Er selbst wird uns beistehen und stärken, wenn wir uns auf seinen Weg begeben.
Liebe Freunde, die Bergpredigt ist eine Einladung, unser Leben radikal umzukrempeln - weg von Egoismus, Hass und Gleichgültigkeit, hin zu Demut, Barmherzigkeit und Friedfertigkeit. Es mag einen hohen Preis kosten, doch am Ende erwartet uns die Fülle des Lebens, die Gott für uns bereithält.
Lasst uns also gemeinsam beten: "Unser Vater im Himmel, dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden." Möge Gott uns die Gnade schenken, dieser Berufung treu zu bleiben und sein Reich auf Erden mitzubauen. Amen.